Von Köln nach Ioannina mit dem Fernbus

Wer von Köln nach Ioannina in Griechenland mit dem Bus fahren möchte, der hat jeden Freitag die Gelegenheit dazu. Der Fernbus startet am Bussteig des Kölner Hauptbahnhofes und endet am Busbahnhof in Ioannina-Arta. Die Fahrt dauert fast zwei Tage und kostet 124 Euro. Momentan sind die Busse von Eurolines, die einzigen die diese Strecke befahren. Auf kurzen Stopps kann unterwegs Verpflegung gekauft werden. Jedoch bleibt nur im Bus selbst Zeit einen Blick auf die Landschaft zu werfen. In Deutschland durchfährt der Fernbus noch dicht besiedelte und erschlossene Flächen, je weiter er nach Osten fährt, um so grüner aber auch bergiger wird es.

In Ioannina-Arta angekommen, können Sie mit den Inlandsbussen von KTEL weiterfahren. Zum Zentralen Busbahnhof nach Ioannina besteht eine regelmäßige Anbindung. Von dort aus können Sie beispielsweise nach Athen, Thessaloniki oder Korinth weiterreisen. Neben den genannten und bekannten Städten hat Griechenland noch sehr viel mehr Sehenswertes zu bieten. Im Umland von Ioannina befinden sich zum Beispiel die urtümlichen Zagoria Dörfer und die berühmte Vikos-Schlucht. Aber auch Ioannina selbst wartet mit Sehenswürdigem auf. Wie wäre es mit einem Besuch der alten Innenstadt? Im sogenannten Kastro können Sie durch enge mittelalterliche Gassen schlendern und in einem Kaffeinion einen griechischen Kaffee und typisches Gebäck genießen.

Wenn Sie die Hauptstraße von Ioannina hinunterschlendern, kommen Sie an vielen Geschäften mit Ikonen und Silberschmuck vorbei. Beides ist charakteristisch für diese Region. Denn die Stadt verdankt ihren Wohlstand dem Silberschmuck-Handwerk. Zudem gehört der überwiegende Teil der Griechen dem griechisch-orthodoxen Glauben an. Zu diesem gehören Ikonen und Schutzheilige. Der Stadtpatron von Ioannina ist der Heilige Georg, der Drachentöter. Von ihm werden Sie besonders viele Bildnisse entdecken. Die Hauptstraße endet an einer Promenade, welche entlang des Seeufers verläuft. In der Mitte des Sees befindet sich eine Insel, deren Besuch sich lohnt. Hier fahren keine Autos und man fühlt sich um Jahre in der Zeit zurück versetzt. Neben Ruhe finden sich einige sehenswerte Kirchen auf der Nisi. So wird die Insel von den Einwohnern genannt. Übersetzt bedeutet das Wort nichts anders als Insel.

 

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